|
|
|
Opalschürfer mit Nebenjob - Die längste Postroute der Welt :
Wenn Peter Rowe seinen Truck zweimal wöchentlich für die Reise in den Outback fertig macht, noch einmal Diesel nachfüllt und die Reifen checkt, sieht es aus, als rüste er sich für eine Expedition. Doch Peter Rowe ist Postbote – auf einer der wohl längsten Routen der Welt.
Mindestens 14 Stunden Fahrt und über 600 Kilometer Strecke liegen vor ihm, quer durch die südaustralische Wüste. Zwei Dörfer, ehemalige Bahnstationen und Rinderfarmen fährt er zwei Mal pro Woche an, mit Briefen und Versorgungsgütern im Gepäck.
Die Reise druch den Outback ist stets auch eine Reise in seine eigene Vergangenheit.
Es geht nach Norden, den „Dingo Fence“ entlang. Der längste Zaun der Welt wurde einst gebaut, um die Wildhunde vom Farmland fern zu halten und ihre Ausbreitung einzudämmen. Mit mäßigem Erfolg…
Dann folgt die „Moon Plain“, eine pechschwarze, steinige Mondlandschaft, die in den 80er Jahren Kulisse der apokalyptischen Wagenrennen von "Mad Max" war.
Stundenlang kein Baum, kein Strauch am Horizont, viel Zeit zum Reden.
„1966 fuhr ich mit meiner Freundin zum ersten Mal nach Alice Springs (in Zentral-Australien)“, erzählt Peter, während er der schnurgeraden Wüstenpiste folgt.
„Damals war ich frisch verliebt, sowohl in die Frau, als auch in den Outback, und voller Tatendrang, auf der Suche nach Abenteuern und dem Glück…“.
Das glaubte er hier finden zu können, in Form von Opalen unter dem Sand. Er heiratete und zog in die Wüste. Dorthin, wo tägliche Partys von unglaublichen Edelsteinfunden und plötzlichem Reichtum zeugten…
>>TRAILER ANSCHAUEN<<
(Eine Produktion für WDR-weltweit)
|
|
|
|