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Der Heilbutt:

Im Saltfjord in Norwegen unterhält das "Akvaforsk-Institut" eine Heilbuttzucht- und -forschungsstation, um die angeschlagenen Bestände im europäischen Nordmeer aufzustocken. Dort erforscht die Doktorandin Solveig van Nes die Larven- und Jungfischentwicklung des Heilbutts. Dabei hat sie festgestellt, dass die Wassertemperatur dafür verantwortlich ist, welches Geschlecht die Larven entwickeln.

Der Heilbutt: Mit bis zu dreieinhalb Metern Länge ist er der größte Vertreter der Plattfische und lebt verborgen in den dunklen Tiefen der nördlichen Ozeane. Gut getarnt, im Schlamm des Meeresgrundes liegend, lauert der gefräßige Räuber auf seine Leibspeise: Lachse, Makrelen, Tintenfische und kleinere Bodenbewohner. Dabei muss er allerdings aufpassen, dass er nicht selbst zur Beute wird, denn an Land kennt man den bis zu 300 Kilogramm schweren Grundfisch meist nur im Kochtopf. Dirk Steffens ist für tierzeit unterwegs, um mehr über den Giganten des Eismeers zu erfahren.

In San Diego (Kalifornien) besucht Dirk Steffens das "Hubbs Seaworld Research Institut", wo er unter dem Mikroskop Zeuge der wundersamen Verwandlung der Heilbutt-Larven wird.

Der Name „Heil“butt kommt übrigens von einer altnordischen Übersetzung, die den Fisch gar als „heilig“ bezeichnet. Unter Sportfischer haben sie die Beinamen "Fliegender Teppich" oder "Scheunentore".

Größe:
Die Könige des Ozeans gehören wie Schollen und Flunder zu den Plattfischen. Ihr Körper ist jedoch ovaler, mit einer umlaufenden Rückenflosse, und erreicht hier vor Alaska Größen bis zu 3,5 m (der Rekord steht bei 4 m) im Durchmesser und 300 kg Gewicht!!!


 

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