Teil 6: Vom Raubsaurier zum Vogel
Im Verlauf der Kreidezeit scheint die Evolution den Faktor „Größe“ nicht weiterzuverfolgen.
Die erfolgreichsten Jäger auf dem Boden sind kleine, wendige Fleischfresser, wie Velociraptor, der nur noch 1,8 m groß wird. Als Ausgleich haben sie sehr spezielle „Werkzeuge“ und Fähigkeiten, wie messerscharfe Klauen und Sprungvermögen, ausgebildet, die sie zu gefährlichen Raubtieren machen...
Seit dem Fund des Archaeopteryx vermutet die Wissenschaft, dass aus diesen Raptoren die Vögel entstanden sind. Archaeopteryx zeigt noch viele Attribute eines Raubsauriers, hat Krallen (auch an den Schwingen) und kleine Echsen-Zähne, ist aber ansonsten ein voll flugfähiger Vogel, mit zwei deutlich ausgebildeten Vorderflügeln und einem kräftigen Schwanz.
Forscher wie Mark Norell, vom Amerikanischen Museum of Natural History in New York und Qiang Ji, Geologe der Chinesischen Akademie der Naturwissenschaften in Peking, sind überzeugt, den Weg der Evolution vom Raubsaurier zum Vogel nachvollziehen zu können.
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