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Fluss des Schreckens - Australiens Salzwasserkrokodile:

In „Down under“ gibt es 2 verschiedene Krokodilarten: Süßwasserkrokodile, auch „freshies“ genannt, und „salties“, Salzwasserkrokodile.

Beide Arten halten sich im Norden des Kontinents auf, man findet sie aber niemals zusammen an einem Ort. Süßwasserkrokodile sind etwa 2 m lang und für den Menschen meist ungefährlich, wenn man sie nicht provoziert. Salzwasserkrokodile sind deutlich aggressiver und größer, etwa 5 m, ältere Tiere sogar bis zu 7 m, die größten landlebenden Reptilien der Erde.

Diese Leistenkrokodile können bis zu 70 Jahre alt werden. Fast erwachsene Männchen werden von älteren Artgenossen vertrieben. Dann begeben sie sich auf die Reise und Suche nach einem neuen Revier. Dabei trifft man sie häufig im „Salzwasser“ (daher der Name) des Ozeans an. Sie können mehrere hundert Kilometer im offenen Meer zurücklegen und werden bis zu 100 Kilometer im Landesinneren angetroffen, dann natürlich vorzugsweise im Süßwasser!!!

Im Crocodylus Park von Darwin erfährt Dirk Steffens von den Krokodilforschern Grahame Webb und Charlie Manolis, was die Salzwasserkrokodile so gefährlich macht: eine Fülle hochspezialisierter Sinne, die nur auf eines ausgerichtet sind – Beute zu machen.
Krokodile können zwar recht gut sehen, diese Sehkraft nützt ihnen aber in meist trübem Wasser wenig. Umso empfindlicher ist ihr Geruchssinn. Außerdem spüren sie Vibrationen im Wasser – und dies über viele Kilometer hinweg. Die „Salties“ schnappen nach allem, was sich vor und neben ihnen bewegt, alles wird als potentielle Beute angesehen.

 

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